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Matthias Heinze

Matthias Heinze

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27. August 2025

E-Fuels: Was sind sie? Herstellung, Kosten & Zukunft erklärt

E-Fuels: Was sind sie? Herstellung, Kosten & Zukunft erklärt

Inhaltsverzeichnis

Synthetische Kraftstoffe

, oft auch als E-Fuels bezeichnet, sind künstlich hergestellte Treibstoffe, die als eine mögliche Lösung für die Klimaziele in der Mobilität diskutiert werden. Sie versprechen, die Vorteile von Verbrennungsmotoren mit den Umweltanforderungen zu verbinden. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff und welche Rolle können sie wirklich spielen? In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt der E-Fuels ein, beleuchten ihre Herstellung, die damit verbundenen Vor- und Nachteile und werfen einen Blick auf die politische und wirtschaftliche Debatte. Wenn Sie verstehen möchten, wie diese Technologie funktioniert, welche Hürden es gibt und ob Ihr geliebter Verbrenner eine Zukunft hat, dann sind Sie hier genau richtig.

E-Fuels verstehen Klimaneutrale Kraftstoffe für die Zukunft der Mobilität?

  • Synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) sind künstlich hergestellte Treibstoffe aus Wasserstoff (H₂) und Kohlenstoffdioxid (CO₂).
  • Ihre Klimaneutralität hängt davon ab, ob der Wasserstoff mit erneuerbarem Strom (grüner Wasserstoff) und das CO₂ aus der Atmosphäre oder nachhaltigen Quellen gewonnen wird.
  • Der Herstellungsprozess ist energieintensiv und hat einen geringen Gesamtwirkungsgrad (10-15 % vom Strom bis zum Rad), was zu hohen Kosten führt (prognostiziert 3-5 Euro pro Liter).
  • E-Fuels könnten die bestehende Tankinfrastruktur nutzen und eine CO₂-neutrale Lösung für Bestandsfahrzeuge sowie schwer zu elektrifizierende Sektoren wie Flug- und Schiffsverkehr bieten.
  • Die EU hat eine Ausnahme für Verbrennungsmotoren ab 2035 beschlossen, wenn diese ausschließlich mit CO₂-neutralen Kraftstoffen betrieben werden.
  • Kritiker sehen E-Fuels aufgrund des hohen Energiebedarfs und der Kosten eher in Nischenanwendungen als im breiten Pkw-Massenmarkt.

E-Fuels verstehen: Was steckt hinter dem Begriff?

Synthetische Kraftstoffe einfach erklärt: Vom Strom zum Treibstoff

Synthetische Kraftstoffe, oder E-Fuels, sind im Grunde künstlich hergestellte Treibstoffe. Sie werden durch chemische Prozesse gewonnen, wobei Wasserstoff (H₂) und Kohlenstoffdioxid (CO₂) die Hauptbestandteile sind. Der Prozess, der hierbei am häufigsten zum Einsatz kommt, ist die sogenannte Fischer-Tropsch-Synthese. Das Ergebnis sind flüssige oder gasförmige Energieträger, die in ihrer chemischen Zusammensetzung fossilen Kraftstoffen ähneln, aber eben nicht aus Erdöl gewonnen werden.

Der entscheidende Unterschied: Warum nicht alle synthetischen Kraftstoffe "grün" sind

Die Bezeichnung "grün" oder "klimaneutral" ist bei E-Fuels entscheidend und hängt maßgeblich von der Herkunft der Ausgangsstoffe und der Energie ab. Für wirklich klimaneutrale E-Fuels muss der Wasserstoff durch Elektrolyse gewonnen werden, und zwar ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- oder Solarkraft. Diesen nennt man dann "grünen Wasserstoff". Genauso wichtig ist die Quelle des Kohlenstoffdioxids. Idealerweise wird dieses direkt aus der Atmosphäre entnommen (Direct Air Capture) oder aus nachhaltigen Quellen wie Biomasse oder bestimmten industriellen Abgasen. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann bei der Verbrennung des E-Fuels ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf entstehen, bei dem das freigesetzte CO₂ zuvor aus der Atmosphäre entzogen wurde. Andernfalls ist die Klimabilanz nicht positiv.

E-Fuels, PtL, Synfuels: Ein Wegweiser durch das Begriffs-Labyrinth

  • E-Fuels (Electrofuels): Dies ist der Oberbegriff für synthetische Kraftstoffe, die mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt werden.
  • PtL (Power-to-Liquid): Dieser Begriff beschreibt den Prozess, bei dem Strom (Power) genutzt wird, um flüssige Kraftstoffe (Liquid) herzustellen. E-Fuels sind also eine Form von PtL-Kraftstoffen.
  • Synfuels (Synthetic Fuels): Dies ist ein allgemeinerer Begriff für synthetisch hergestellte Kraftstoffe, der nicht zwingend auf die Nutzung von erneuerbarem Strom beschränkt ist. E-Fuels sind eine Unterkategorie von Synfuels.

E-Fuel Herstellungsprozess Diagramm

Wie E-Fuels entstehen: Der Herstellungsprozess Schritt für Schritt

Schritt 1: Grüner Wasserstoff als Fundament die Rolle der Elektrolyse

  1. Stromgewinnung: Zuerst wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Windkraftanlagen oder Solarparks erzeugt.
  2. Wasserelektrolyse: Dieser erneuerbare Strom wird genutzt, um Wasser (H₂O) in seine Bestandteile Wasserstoff (H₂) und Sauerstoff (O₂) zu spalten. Dies geschieht in einem Elektrolyseur. Das Ergebnis ist sogenannter "grüner Wasserstoff".

Schritt 2: Woher kommt das CO₂? Direct Air Capture und andere Quellen

Für die Herstellung von E-Fuels wird neben Wasserstoff auch Kohlenstoffdioxid (CO₂) benötigt. Dieses kann auf verschiedene Weisen gewonnen werden. Eine vielversprechende Methode ist das Direct Air Capture (DAC), bei dem CO₂ direkt aus der Umgebungsluft gefiltert wird. Alternativ kann CO₂ auch aus der Vergärung von Biomasse oder aus den Abgasen bestimmter industrieller Prozesse stammen, sofern diese nachhaltig betrieben werden. Entscheidend ist, dass die CO₂-Quelle selbst keine zusätzlichen Treibhausgase emittiert, die die Klimabilanz verschlechtern würden.

Schritt 3: Die Fischer-Tropsch-Synthese Das Herzstück der Umwandlung

Im nächsten Schritt werden der gewonnene Wasserstoff und das CO₂ in einem chemischen Verfahren, der Fischer-Tropsch-Synthese, miteinander verbunden. Unter hohen Temperaturen und Drücken sowie mithilfe von Katalysatoren reagieren Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid zu Kohlenwasserstoffen. Je nach Prozessführung und den genauen Reaktionsbedingungen können hierbei verschiedene flüssige Kraftstoffe wie synthetisches Benzin, Diesel oder auch Kerosin entstehen. Diese synthetischen Kraftstoffe sind chemisch so aufgebaut, dass sie in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden können.

Die Debatte um E-Fuels: Retter oder Sackgasse für den Verbrennungsmotor?

Die Pro-Seite: Argumente für den Einsatz synthetischer Kraftstoffe

  • Klimaneutralität für Millionen Bestandsfahrzeuge: E-Fuels bieten die Möglichkeit, die bestehende Flotte von Millionen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren klimaneutral zu betreiben, ohne dass diese sofort ausgetauscht werden müssen.
  • Weiternutzung der bestehenden Tankinfrastruktur: Da E-Fuels in ihrer chemischen Zusammensetzung fossilen Kraftstoffen ähneln, können sie problemlos in der bestehenden Tankstelleninfrastruktur und den Logistikketten transportiert und vertrieben werden.
  • Unverzichtbar für Flugzeuge, Schiffe und Schwertransport?: In Sektoren wie dem Flugverkehr, der Schifffahrt und dem Schwerlastverkehr, wo eine Elektrifizierung oft schwierig oder unmöglich ist, gelten E-Fuels als eine der wenigen praktikablen Optionen für eine Dekarbonisierung.

Argument 1: Klimaneutralität für Millionen Bestandsfahrzeuge

Einer der stärksten Argumente für E-Fuels ist ihre Fähigkeit, die bestehende Flotte von Millionen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren CO₂-neutral zu machen. Anstatt diese Fahrzeuge sofort stilllegen zu müssen, könnten sie mit synthetischen Kraftstoffen weiterbetrieben werden. Dies würde den Übergang zu einer klimafreundlicheren Mobilität erheblich erleichtern und die Lebensdauer vieler Fahrzeuge verlängern, was auch unter dem Aspekt der Ressourcenschonung positiv zu bewerten ist.

Argument 2: Weiternutzung der bestehenden Tankinfrastruktur

Die Infrastruktur für fossile Kraftstoffe von Raffinerien über Pipelines und Tankwagen bis hin zu den Tankstellen ist weltweit etabliert und riesig. E-Fuels können diese bestehende Infrastruktur ohne größere Anpassungen nutzen. Das bedeutet, dass keine neuen, kostspieligen Netze für die Betankung aufgebaut werden müssen, was den Rollout beschleunigt und die Umstellung erleichtert. Dies ist ein erheblicher wirtschaftlicher und logistischer Vorteil gegenüber rein elektrischen Lösungen, die eine flächendeckende Ladeinfrastruktur erfordern.

Argument 3: Unverzichtbar für Flugzeuge, Schiffe und Schwertransport?

Für bestimmte Mobilitätsbereiche sind E-Fuels derzeit die vielversprechendste oder sogar einzige realistische Option zur Reduzierung von CO₂-Emissionen. Im Flugverkehr beispielsweise ist die Energiedichte von Batterien für Langstreckenflüge noch nicht ausreichend. Ähnliches gilt für die Schifffahrt und den Schwerlastverkehr. Hier könnten synthetische Kraftstoffe, oft auch als E-Kerosin oder E-Diesel bezeichnet, eine entscheidende Rolle spielen, um diese Sektoren klimafreundlicher zu gestalten.

Die Contra-Seite: Die harten Fakten gegen einen Masseneinsatz im Pkw

  • Der enorme Energiehunger und der schlechte Wirkungsgrad: Die Herstellung von E-Fuels ist extrem energieintensiv. Der Gesamtwirkungsgrad von der Stromerzeugung bis zur Bewegung des Fahrzeugs liegt oft nur bei 10-15 %.
  • Kostenexplosion an der Zapfsäule was würde ein Liter wirklich kosten?: Aufgrund des hohen Energiebedarfs und der komplexen Herstellungsprozesse sind E-Fuels deutlich teurer als fossile Kraftstoffe oder Strom für Elektroautos.
  • Woher sollen die riesigen Mengen an Ökostrom kommen?: Um einen nennenswerten Anteil des Kraftstoffbedarfs mit E-Fuels zu decken, wären gigantische Mengen an erneuerbarem Strom erforderlich, die aktuell und in naher Zukunft nicht zur Verfügung stehen.
Die größten Herausforderungen für synthetische Kraftstoffe sind die hohen Produktionskosten und der geringe Wirkungsgrad.

Argument 1: Der enorme Energiehunger und der schlechte Wirkungsgrad

Ein gravierendes Problem bei E-Fuels ist ihr geringer Gesamtwirkungsgrad. Um aus einer Kilowattstunde Strom beispielsweise synthetisches Benzin herzustellen und dieses dann in einem Verbrennungsmotor zu verbrauchen, gehen etwa 85-90 % der Energie verloren. Im Vergleich dazu haben batterieelektrische Fahrzeuge einen Gesamtwirkungsgrad von über 70 %. Das bedeutet, dass für die gleiche Fahrleistung mit einem E-Fuel-Fahrzeug ein Vielfaches an Strom benötigt wird wie für ein reines Elektroauto.

Argument 2: Kostenexplosion an der Zapfsäule was würde ein Liter wirklich kosten?

Dieser geringe Wirkungsgrad und die aufwendige Produktion schlagen sich direkt im Preis nieder. Selbst bei optimierten Produktionsprozessen und einer Massenproduktion werden die Literpreise für E-Fuels voraussichtlich bei 3 bis 5 Euro oder sogar mehr liegen. Das ist ein Vielfaches des heutigen Preises für fossile Kraftstoffe und deutlich teurer als die Stromkosten für Elektroautos. Dies macht einen breiten Einsatz im Pkw-Massenmarkt wirtschaftlich kaum tragbar.

Argument 3: Woher sollen die riesigen Mengen an Ökostrom kommen?

Die Produktion von E-Fuels ist extrem stromhungrig. Um beispielsweise den gesamten Kraftstoffbedarf Deutschlands durch E-Fuels zu decken, bräuchte es ein Vielfaches der aktuell in Deutschland produzierten erneuerbaren Energie. Selbst wenn man die Produktion in sonnen- und windreichen Regionen der Welt ansiedelt, sind die benötigten Mengen an grünem Strom immens. Es stellt sich die Frage, ob dieser Strom nicht sinnvoller direkt für die Elektromobilität oder andere Sektoren eingesetzt werden könnte, wo er effizienter genutzt wird.

E-Fuels in Deutschland: Politik, Perspektiven und die Rolle für Autofahrer

Das EU-Verbrenner-Aus 2035 und die umstrittene "E-Fuel-Ausnahme"

Die Europäische Union hat beschlossen, dass ab 2035 keine Neuzulassungen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren mehr möglich sein sollen. Allerdings gibt es eine umstrittene Ausnahme: Fahrzeuge, die nachweislich ausschließlich mit CO₂-neutralen Kraftstoffen, also E-Fuels, betrieben werden, dürfen weiterhin neu zugelassen werden. Diese Klausel wurde unter starkem Lobbydruck, insbesondere aus Deutschland und Italien, durchgesetzt und hat die Diskussion um die Zukunft von E-Fuels neu entfacht.

Aktueller Stand: Gibt es bereits Tankstellen und wer produziert den Kraftstoff?

Die Produktion von E-Fuels steckt weltweit noch in den Kinderschuhen. Es gibt einige Pilot- und Demonstrationsanlagen, wie beispielsweise die von Porsche initiierte Anlage in Chile, die synthetisches Benzin herstellt. Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen und Forschungsprojekte, aber die kommerzielle Produktion in großem Maßstab hat noch nicht begonnen. Die Mengen sind extrem gering und decken bei weitem nicht den Bedarf. Tankstellen, die E-Fuels anbieten, sind derzeit eine absolute Ausnahme und meist Teil von Pilotprojekten.

Langfristige Perspektive: Werden wir unsere Oldtimer bald mit E-Fuels betanken?

Es ist unwahrscheinlich, dass E-Fuels in absehbarer Zeit den breiten Pkw-Massenmarkt dominieren werden, vor allem wegen der hohen Kosten und des geringen Wirkungsgrads. Ihre Zukunft liegt wahrscheinlich eher in Nischenanwendungen. Dazu gehören die bereits erwähnten schwer zu elektrifizierenden Sektoren wie Luftfahrt und Schifffahrt. Aber auch für Liebhaber von Oldtimern oder für spezielle Einsatzfahrzeuge, bei denen eine Elektrifizierung nicht praktikabel ist, könnten E-Fuels eine Möglichkeit bieten, diese Fahrzeuge klimafreundlicher zu betreiben und ihre Lebensdauer zu verlängern.

Lesen Sie auch: Kraftstoff Zusammensetzung: Was ist wirklich in Benzin & Diesel?

E-Fuels im Vergleich zum E-Auto: Welcher Antrieb gewinnt im Pkw-Sektor?

Ein direkter Effizienzvergleich: Warum das E-Auto deutlich weniger Energie braucht

Antriebsart Gesamtwirkungsgrad (Strom bis Bewegung)
Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV) ca. 70-80 %
Fahrzeug mit E-Fuels ca. 10-15 %

Der Effizienzvorteil von batterieelektrischen Fahrzeugen ist enorm. Während ein E-Auto über 70 % der im Stromnetz gespeicherten Energie tatsächlich für die Fortbewegung nutzt, geht bei der Herstellung und Verbrennung von E-Fuels der Großteil der Energie verloren. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Energiebedarf und die Kosten.

Kosten im Check: Anschaffung, Betrieb und Wartung im Vergleich

Bei den Anschaffungskosten sind Elektroautos oft noch teurer als vergleichbare Verbrenner, doch die Preise sinken. Die Betriebskosten sind jedoch deutlich niedriger: Strom ist pro Kilometer günstiger als Benzin oder Diesel, und auch die Wartung ist einfacher, da weniger bewegliche Teile vorhanden sind. E-Fuel-Fahrzeuge würden zwar keine neuen Anschaffungskosten für das Fahrzeug selbst bedeuten, aber die Betriebskosten wären durch die hohen Literpreise für E-Fuels erheblich höher als bei E-Autos und wahrscheinlich auch höher als bei aktuellen Verbrennern mit fossilen Kraftstoffen.

Fazit: Partner oder Konkurrenten für die Mobilität der Zukunft?

Im Pkw-Sektor sind E-Fuels und batterieelektrische Fahrzeuge eher Konkurrenten als Partner. Aufgrund des gravierenden Effizienznachteils und der hohen Kosten werden E-Fuels voraussichtlich keine breite Masse im Pkw-Markt erreichen. Ihre Rolle wird sich eher auf Nischen beschränken, wie den Bestandsschutz für Oldtimer oder die Dekarbonisierung von Sektoren, die sich nur schwer elektrifizieren lassen. Für die breite Masse der Pkw-Mobilität scheint die Elektromobilität mit ihren deutlich höheren Wirkungsgraden und sinkenden Kosten die zukunftsweisendere Technologie zu sein.

Häufig gestellte Fragen

E-Fuels bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff (H₂) und Kohlenstoffdioxid (CO₂). Diese werden durch chemische Prozesse, wie die Fischer-Tropsch-Synthese, zu flüssigen oder gasförmigen Kraftstoffen umgewandelt.

Ihre Klimaneutralität hängt von der Herkunft des Wasserstoffs (muss mit Ökostrom erzeugt werden) und des CO₂ (idealerweise aus der Atmosphäre) ab. Nur so entsteht ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf.

Die Herstellung ist sehr energieintensiv und hat einen geringen Gesamtwirkungsgrad. Dies führt zu hohen Produktionskosten. Aktuell liegen die prognostizierten Preise bei 3-5 Euro pro Liter.

E-Fuels könnten für die Bestandsflotte von Verbrennern, im Flugverkehr, in der Schifffahrt und im Schwerlastverkehr wichtig werden, wo eine Elektrifizierung schwierig ist.

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Autor Matthias Heinze
Matthias Heinze
Ich bin Matthias Heinze und bringe über 10 Jahre Erfahrung in der Automobilbranche mit. Während meiner Karriere habe ich umfassende Kenntnisse in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Marktanalysen und Trends in der Mobilität erworben. Mein Studium im Bereich Maschinenbau sowie meine zahlreichen Projekte in der Automobilindustrie haben mir die nötige Expertise verliehen, um fundierte und präzise Informationen zu liefern. Ich spezialisiere mich auf die neuesten Entwicklungen und Innovationen in der Branche, insbesondere im Hinblick auf nachhaltige Mobilität und technologische Fortschritte. Mein Ziel ist es, Leserinnen und Leser über aktuelle Trends und Herausforderungen zu informieren, damit sie fundierte Entscheidungen treffen können. Besonders wichtig ist mir, dass die Informationen, die ich bereitstelle, stets genau und vertrauenswürdig sind. Ich lege großen Wert auf sorgfältige Recherchen und eine klare, verständliche Darstellung komplexer Themen. Durch meine Beiträge auf dml24.de möchte ich dazu beitragen, das Verständnis für die Automobilbranche zu vertiefen und eine engagierte Diskussion über die Zukunft der Mobilität anzuregen.

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